
Die polnische Fotografin Natalia Kepesz (geb. 1983) lebt und arbeitet in Berlin. Nach dem Studium der Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte studierte sie Fotografie an der Ostkreuzschule für Fotografie sowie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.
Ihre fotografische Arbeit bewegt sich an den Rändern von Gesellschaften – dort, wo Konflikte, Flucht, Trauma und Erinnerung die Lebensrealität prägen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Osteuropa und den langfristigen Auswirkungen politischer Instabilität auf individuelle und kollektive Erfahrungen.
Natalia Kepesz arbeitet international als Fotojournalistin und realisiert Aufträge unter anderem für Die ZEIT, ZeitMagazin, Wall Street Journal, Financial Times und Le Monde.
Einem breiteren Publikum wurde Natalia Kepesz durch eine aktuelle Förderung der VG Bild-Kunst für ihre Serie »Iron Curtain« bekannt. Dafür reiste sie – gemeinsam mit Henning Sußebach – entlang der östlichen EU-Außengrenze von Narva in Estland bis in die Ukraine. „Über mehrere Wochen haben wir dokumentiert, wie sich der Alltag so nah an der russischen Grenze verändert: Wie leben Menschen im Schatten des Krieges, obwohl sie sich oft noch außerhalb des eigentlichen Kriegsgebiets befinden?“, so die Bildjournalistin.
Nun wird sie von der Agentur laif vertreten.
