EU-Parlament: Initiativbericht fordert stärkere Rechtsstellung von Presse und Kreativbranche gegenüber KI

Der Medienverband der freien Presse (MVFP) und der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) begrüßen, dass das Europäische Parlament aktuell mit seinem „Bericht über das Urheberrecht und generative künstliche Intelligenz – Chancen und Herausforderungen“ ein politisches Signal für einen besseren Schutz von Presse, Kreativbranche und weiteren Rechteinhabern gegenüber KI setzt. Aus Sicht der Verlage gilt: Der geltende Rechtsrahmen zum Schutz menschlicher Kreativität gegenüber KI ist unzureichend. Die Verbände fordern:
[list][*]“ein umfassendes Verfügungsrecht für jegliche KI-Verwendungen von Inhalten,
[*]vollständige Transparenz über die Nutzung von Inhalten Dritter durch KI-Systeme sowie
[*]Transparenz und Regeln für die Nutzung von Crawlern und Bots und
[*]eines robusten Vergütungsrechts für Rechteinhaber.“[readmore]
[/list]Die Europäische Kommission wird aufgefordert, zeitnah entsprechende gesetzgeberische Vorschläge vorzulegen.