Der Streit zwischen dem Schauspieler Johnny Depp und seiner Ex-Frau Amber Heard wird in den USA als Medien-Großereignis regelrecht in Szene gesetzt. Natürlich schlägt die Berichterstattung in Text, Fotografie und Video – selbst aus dem Gerichtssaal – auch herüber in deutsche Boulevard-Blätter und ihre Online-Ableger.
Nur: Eine direkte Übernahme des amerikanischen Bild-Materials kann problematisch sein, verstößt unter Umständen gegen das deutsche Persönlichkeitsrecht der beteiligten Protagonisten. Nicht alles, was in den USA erlaubt ist, ist auch hierzulande legal.
Eine interessaante Analyse – auch als achtminütiges Radio-Interview – hat der Deutschlandfunk gemeinsam mit dem Anwalt Lucas Brost vorgestellt: https://www.deutschlandfunk.de/bilder-gerichtssaal-interview-brost-100.html