
Mit seiner Serie „Preserving Nature as Preserving Ourselves“, in der er den Blick auf die Natur und die Lebensbedingungen in den Bergen Dagestans lenkt, ist der russische Fotograf der Gewinner in der Hauptkategorie des diesjährigen Leica Oskar Barnack Award.
Ausgangspunkt seiner Serie ist die Bergregion Dagestans im Kaukasus, eines der ethnisch vielfältigsten Gebiete Russlands. Mehr als 40 Volksgruppen sind in der Region vertreten, von denen jede über ein unverwechselbares kulturelles Erbe und eine eigene Sprache verfügt. Als Tourist entdeckte er 2020 erstmals die Schönheit des Landes. Da ihm rasch klar wurde, dass er das Wesen der Region nicht während eines kurzen Aufenthalts vermitteln kann, entschloss er sich, ein langfristiges Projekt zu entwickeln, „um die Dynamik des Lebens und des Wandels zu erkennen. Deshalb bin ich 2021 nach Dagestan gezogen, um die Region eingehender zu erforschen. Der Umzug gab mir die Möglichkeit, einen natürlichen Kontakt zu den Menschen aufzubauen. Ich wollte die Faktoren erforschen, die den Charakter der Bergbewohner prägen: wie eine bestimmte Umgebung die Kultur und den Charakter eines Menschen bestimmt“, so Faizulin, der sich sicher ist, „dass ein Mensch untrennbar mit der Geografie des Ortes verbunden ist, an dem er sein Alltagsleben aufbaut und an dem er selbst geformt wird.“
Die Serie sieht man hier: https://www.leica-oskar-barnack-award.com/preistraeger/preistraeger-2026-damir-faizulin.html?utm_source=CRM&utm_medium=email&utm_campaign=20261009_HQ_DE_CNL4_CULT_cop&cpid=8f7591e4ada14ba9aca4fdd4cf03eeac