BVPA: „Vertrauen in visuelle Informationen sichern – Verantwortung gemeinsam wahrnehmen“

Der BVPA hat ein Positionspapier zum Umgang mit KI-generierten und manipulierten Bildern veröffentlicht. Es formuliert zentrale Positionen der professionellen Bildanbieter und dient als Grundlage für den Dialog mit Verlagen und Bildredaktionen zu Qualitätssicherung und Transparenz im Zeitalter der KI.

Das Positionspapier konzentriert sich auf einen Teilbereich der umfangreichen Debatte um die KI: das Verhältnis zwischen professionellen Bildanbietern und ihren Kunden aus dem Presse- und Medienbereich. Auslöser waren die Diskussionen um KI-generierte bzw. manipulierte Bilder, die in einzelnen Fällen ihren Weg in die redaktionelle Berichterstattung gefunden haben, sowie die daraus entstandenen Fragen zur Qualitätssicherung, Verifikation und Verantwortung entlang der publizistischen Liefer- und Veröffentlichungskette.

Das Dokument versteht sich ausdrücklich nicht als abschließende Antwort auf alle Fragen rund um KI und Bildauthentizität. Vielmehr soll es eine gemeinsame Grundlage für die Positionierung der Branche schaffen und den Austausch mit unseren Kunden unterstützen. Der BVPA wird das Papier als Orientierung für geplante Gespräche mit Bildredaktionen und weiteren Bildkunden nutzen. Zugleich soll es den Mitgliedern helfen, die Positionen des Verbandes gegenüber Kunden, Partnern und anderen Marktteilnehmern nachvollziehbar zu vertreten.

Das Paper: https://bvpa.org/wp-c0nt3nt5/up10ad5/2026/06/Positionspapier_KI_Manipulierte_Bilder_in_Presse_2026-06-24-1.pdf