
In der Ausstellung „Im Rhythmus der Großstadt. 100 Jahre Fotografie und Presse in Berlin“ zeigt das bpk-Fotoarchiv einen Teil seines umfangreichen Portfolios. Gleichzeitig stellt die Staatsbibliothek Berlin Zeitungen aus ihrer Sammlung und die Berliner Agentur Ostkreuz zeitgenössische fotografische Arbeiten ihrer Mitglieder aus.
Von den 1920er Jahren bis zur Gegenwart zeichnet die Ausstellung nach, wie Fotografien die Presselandschaft verändert haben: sie prägen die Wahrnehmung Berlins und den Rhythmus der Nachrichten. Zu den Hochzeiten des historischen Zeitungsviertels erscheinen bis zu 147 Tageszeitungen – manche zweimal täglich. Handliche Kameras und schnellere Druckverfahren revolutionieren die Pressearbeit und prägen die Anfänge des illustrierten Journalismus. Mit ihnen entsteht ein neuer Beruf: der Pressefotograf. Wer sind die Menschen hinter der Kamera? Welche Verantwortung bedeutet das Fotografieren im redaktionellen Auftrag? Die Ausstellung zeigt, wie eng Bild und Bericht miteinander verwoben sind
Zu sehen bis zum 20. Dezember 2026 in der Staatsbibliothek zu Berlin, Unter den Linden 8, 10117 Berlin. Der Eintritt ist frei.
Bild oben: Unbekannter Fotograf, Eine Berliner Reportage-Fotografin fotografiert von einem Kran des noch im Bau befindlichen Berliner Stadthauses, Berlin 1909 © bpk-Fotoarchiv.
Bild unten: Friedrich Seidenstücker, Fahrbarer Zeitungskiosk an der Hauptstraße in Schönberg, Berlin 1928. © bpk-Fotoarchiv / Friedrich Seidenstücker.
