Früher hatte „linkssein“ etwas mit Arbeitnehmerrechten zu tun und auch mit der Bereitschaft, um Verbesserungen zu kämpfen. In diese Zeiten führt uns die Ausstellung „Radikale Hoffnung. Kunst und Arbeitskampf“, die am 13. Juni im Kunstmuseum Gelsenkirchen eröffnet wird. Die Schau – sie beschränkt sich nicht alleine auf Fotografie – beleuchtet die Verbindungen zwischen Kunst und Arbeitskampf von der frühen Moderne bis in die Gegenwart.
„Künstler aus unterschiedlichen Regionen und Zeiten nähern sich dem Thema – dokumentarisch, poetisch, kritisch, radikal, solidarisch und aus eigener Betroffenheit“, so das Kunstmuseum Gelsenkirchen, in dessen Räumen die Ausstellung (Horster Straße 5-7, 45897 Gelsenkirchen) bis zum 4. Oktober 2026 gezeigt wird.
Bild: Jeremy Deller, The Battle of Orgreave, 2001. Filmstill aus Farbvideo mit Audiospur. Artangel und Channel 4. Foto: Parisa Taghizadeh.
