{"id":7806,"date":"2023-12-28T14:00:00","date_gmt":"2023-12-28T14:00:00","guid":{"rendered":""},"modified":"2026-05-18T19:19:50","modified_gmt":"2026-05-18T19:19:50","slug":"interview-bernd-arnold-dichografien-sind-malereien-die-fotografie-imitieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pictorial-online.com\/?p=7806","title":{"rendered":"Interview Bernd Arnold: Dichografien sind \u201eMalereien\u201c, die Fotografie imitieren"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pictorial-online.com\/wp-content\/uploads\/woltlab_images\/woltlab_13938.jpg\" alt=\"Blog-Foto\" \/><br \/>\n<strong>Die k\u00fcnstliche Intelligenz schafft neue M\u00f6glichkeiten der Erzeugung von Bildern. Erstmals sind alle Bildgebungstechniken der Kunstgeschichte in einem digitalen Werkzeug zusammengef\u00fchrt. Erstellen lassen sich damit Bildmotive, die aussehen wie Fotografien, aber im traditionellen Sinne des Mediums eben keine sind. Was bedeutet das f\u00fcr die Fotografie im Allgemeinen und die dokumentarische Fotografie im Besonderen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der in K\u00f6ln beheimatete Fotograf und Fotok\u00fcnstler Bernd Arnold publizierte einen Band mit drei Essays, &#8222;Die Welt der Neuen Bilder&#8220;, in denen er das Verh\u00e4ltnis dokumentarischer Fotografie und KI beleuchtet.<\/strong><\/p>\n<p>Mit Bernd Arnold sprach Stefan Hartmann<\/p>\n<p>[list][*]Herr Arnold, das erste, das ich von Ihrem Essay-Band las, war der R\u00fccktitel. Da schreiben Sie: \u00bbDas Vertrauen in die Authentizit\u00e4t einer dokumentarischen Fotografie ist fundamental f\u00fcr eine Demokratie\u00ab. Warum denn das? Was hat &#8222;Fotografie&#8220; mit &#8222;Demokratie&#8220; zu tun? Au\u00dfer, dass es sich reimt&#8230;[readmore]<br \/>\n[\/list]<strong><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pictorial-online.com\/wp-content\/uploads\/woltlab_images\/woltlab_13936.jpg\" alt=\"Blog-Foto\" \/><\/strong><br \/>\n<strong>Bernd Arnold<\/strong>: Um den Gedanken nachzuvollziehen lohnt es sich, den Ursprung der \u201eFotografie\u201c zu betrachten. Diesen k\u00f6nnte man auf die Entdeckung der Zentralperspektive durch den Florentiner Brunelleschi im Jahr 1425 zur\u00fcckf\u00fchren. Denn hier wurde ein Werkzeug gefunden, mit dem sich erstmals dreidimensionale R\u00e4ume bildlich darstellen lie\u00dfen. Damit wurde die Bildgebung der bis dahin vorherrschenden Bedeutungsperspektive abgel\u00f6st. Es war ein Wandel der Bilder von Piktogrammen hin zu Darstellungen von mit eigenen Sinnen wahrnehmbare Wirklichkeiten. Ich sehe darin die Entstehung eines fr\u00fchen Dokumentarismus. Das zeigt sich beispielsweise in den Selbstportraits von Albrecht D\u00fcrer oder den Portraits von Giovanni Bellini im 15. Jahrhundert. Mit der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg begann eine neue Form der Massenkommunikation, die einen breiteren Zugang zu Wissen einleitete. Die Zentralperspektive und der Buchdruck waren grundlegend f\u00fcr das Zeitalter der Aufkl\u00e4rung und damit auch Ausgangspunkt f\u00fcr die sp\u00e4teren modernen demokratischen Gesellschaften, wie wir sie heute kennen und lieben.<\/p>\n<p>Wenn man nun die Malerei bis zur Erfindung der Fotografie im Jahr 1826 betrachtet, stellt man fest, dass Malerei und Zeichnungen zu gro\u00dfen Teilen aus einer Motivation des Dokumentierens heraus entstanden. So war die Erfindung der Fotografie kein Bruch mit der Malerei, sondern eine technologische Verbesserung, mit der Wirklichkeit analog auf einem materiellen Bildtr\u00e4ger fixiert werden konnte. Es war der H\u00f6hepunkt einer Entwicklung von Werkzeugen f\u00fcr das Festhalten von wahrnehmbaren Wirklichkeiten. So ist es nicht verwunderlich, dass fotojournalistische und dokumentarische Fotografien in der Massenkommunikation zu den wichtigsten Dokumenten der letzten 200 Jahre wurden.<\/p>\n<p>Als Beispiel seien hier nur die Fotografien genannt, die die Verbrechen der Nazis dokumentierten. Diese analogen Fotografien, deren \u00fcbertragene Lichtspuren auf einem unflexiblen und unver\u00e4nderbaren Bildtr\u00e4ger fixiert waren und mit eigenen Sinnen wahrnehmbar sind, waren unerl\u00e4sslich, um einem immer wieder aufkommenden Geschichtsrevisionismus begegnen zu k\u00f6nnen. Und wie wichtig Dokumente f\u00fcr den Erhalt von Demokratien sind, zeigt sich gerade in den aktuellen geopolitischen Entwicklungen.<\/p>\n<p>[list][*]Nur wurde die Fotografie genauso von Diktaturen genutzt, Sie selbst sprechen in Ihrem Buch die ber\u00fcchtigten &#8222;Stalins Retuschen&#8220; an. Zusammen mit dem Vertrauen in die Wahrhaftigkeit von Fotografie wurde ja auch der Retusche-Pinsel erfunden\u2026<br \/>\n[\/list]<strong>Bernd Arnold<\/strong>: So ist es. Interessant ist, dass Stalins Retuschen heute, wie auch damals, leicht zu durchschauen waren. Wenn man sich die Negative oder Prints anschaute, sah man die Manipulationen. Sie sind \u2013 aus heutiger Sicht \u2013 auch zu einem analogen Dokument geworden, dass eben die F\u00e4lschung dokumentiert. Authentizit\u00e4t l\u00e4sst sich nur f\u00fcr die abgebildeten fixierten Lichtspuren best\u00e4tigen, wie auch immer diese im Sinne einer Wahrheit vom Fotografen intendiert sind oder durch Betrachter interpretiert werden.<\/p>\n<p>Was sich nun mit der Digitalisierung der Fotografie ver\u00e4ndert, ist der Wechsel von einem mit eigenen Sinnen wahrnehmbaren, \u00fcberpr\u00fcfbaren, chemisch-physikalischen Bildtr\u00e4ger zu einem digitalen. Hier werden die \u00fcbertragenen Lichtspuren f\u00fcr ein Festhalten dekonstruiert und m\u00fcssen, um gesehen zu werden, wieder rekonstruiert werden. In diesem Vorgang der Rekonstruktion ist alles m\u00f6glich. Hier l\u00f6st sich das Jahrhunderte alte Versprechen an einer Authentizit\u00e4t der Fotografie nach und nach auf.<\/p>\n<p>Diktaturen k\u00f6nnen jetzt, neben vielem anderen, auch auf KI-Bildgeneratoren zugreifen und komplette Ereignisse mit Imitationen von Fotografie bebildern. Die Bilder flie\u00dfen in Fernsehsendungen, Magazine und Schulb\u00fccher, landen in Museen und in historischen Bildarchiven. Und nach vielen Jahrzehnten wird es immer schwieriger nachzuweisen, was da eigentlich real war. Wir stehen erst am Anfang dieser technologischen Entwicklung der KI-Tools. Sie sind auf einem technologischen Stand, der vergleichbar ist mit den ersten Autos, die wie Kutschen aussahen.<\/p>\n<p>[list][*]Einer der zentralen Begriffe Ihrer Diskussion ist der &#8211; von Ihnen komponierte &#8211; Terminus &#8222;Dichografie&#8220;. Erkl\u00e4ren Sie uns die Wortsch\u00f6pfung kurz, denn nicht jeder war auf einem altsprachlichen Gymnasium mit Graecum. Aber wichtiger w\u00e4re f\u00fcr mich noch die Frage: Weshalb braucht es f\u00fcr KI-Bilder einen eigenen Terminus?<br \/>\n[\/list]<strong>Bernd Arnold<\/strong>: Der Kelch mit dem griechischen Wein ist auch an mir vor\u00fcber gegangen.<\/p>\n<p>Wenn ein Bild, das exakt wie eine Fotografie aussieht, aber tats\u00e4chlich keine ist, so sollte man dieses in der Geschichte neue visuelle Ph\u00e4nomen anders benennen, um es eindeutig von Fotografie unterscheiden zu k\u00f6nnen. Sicher, man k\u00f6nnte es ja KI-Bild, Prompt, Synth oder Bling-Bling nennen. Aber die Dimension der Ver\u00e4nderung, die die Welt der Neuen Bilder mit sich bringt, wird \u00fcber die gegenw\u00e4rtigen Sales- und Marketingbegriffe vernebelt.<\/p>\n<p>So scheint mir der Begriff Dichografie durchaus passend f\u00fcr ein neues visuelles Ph\u00e4nomen zu sein. \u201eDicho\u201c bedeutet \u201ezweifach\u201c oder \u201edoppelt\u201c. Dichografie verweist zum einen auf das Bin\u00e4re und zum anderen auf ein Paralleluniversum von Imitaten der Fotografie, die in den n\u00e4chsten Jahrzehnten die medialen Kan\u00e4le auff\u00fcllen werden. Dichografien haben im Gegensatz zu Fotografien keine Historie. Sie bilden keine \u00fcbertragene Lichtspuren einer vergangenen Realit\u00e4t ab. Sie sind reine Fiktion.<\/p>\n<p>[list][*]Sie sprechen in Ihren Texten explizit von Dokumentarfotografie, dem Fotojournalismus. Wie bewerten Sie pers\u00f6nlich den Einsatz von KI in anderen fotografischen Bereichen? Etwa der Stockfotografie, der Werbe- und Produktfotografie oder der k\u00fcnstlerischen Fotografie.<br \/>\n[\/list]<strong>Bernd Arnold<\/strong>: Alles, was nicht authentisch sein muss, f\u00e4llt wahrscheinlich weg und wird per KI hergestellt. Das ist der neue Milliardenmarkt f\u00fcr Industrie und Produzenten. F\u00fcr diese Art der Bildproduktion braucht es weder Studio, Foto-Equipment, Models, Model-Releases, Reisekosten oder Materialkosten. Die Wenigsten werden der Verlockung dieser Einsparungen widerstehen k\u00f6nnen. Mir scheint auch, dass die Aufmerksamkeits\u00f6konomie des Kunstmarktes dazu f\u00fchren wird, dass die zeitgen\u00f6ssische k\u00fcnstlerische Fotografie bzw. Fotokunst, wenn sie nicht dem dokumentarischen Wesen einer Fotografie verbunden ist, recht schnell durch Dichografien ersetzt wird. Denn die Masse neuer Bildwelten, die jetzt schon sichtbar wird, ist enorm und wird weiterwachsen. Da hilft auch das Argument nicht, dass KI-Bildgeneratoren die menschliche Kreativit\u00e4t niemals ersetzen kann, dabei vergessend, dass es ja Menschen sind, die die Tools kreativ nutzen.<\/p>\n<p>Ich vermute, dass mit der Verbreitung der KI-Werkzeuge die Entwicklung der Bildwelt in zwei Hauptstr\u00f6mungen gehen wird: Die dokumentarische Fotografie (im weitesten Sinne) wird an Relevanz zunehmen und die digitalen Kompositionen werden die Welt der Neuen Bilder sein.<\/p>\n<p>[list][*]Neuen Auftrieb hat die Diskussion um den Fotojournalismus ja durch die Bildberichterstattung des Gaza-Krieges erfahren. Hier tauchten KI-Bilder zum ersten Mal in gr\u00f6\u00dferer Anzahl auf, suggerierten, sie seien &#8222;echte&#8220; Dokumentaraufnahmen, tauchten in den Medien neben\/gemixt mit &#8222;Realfotografie&#8220; gleichberechtigt auf. Glauben Sie, dass eine Kennzeichnungspflicht hier weiterhilft?<br \/>\n[\/list]<strong>Bernd Arnold<\/strong>: Die Kennzeichnungspflicht wird kaum weiterhelfen, weil die meisten Leser oder Leserinnen selten den Urhebervermerk lesen. Und wer den Clip mit der Vorank\u00fcndigung f\u00fcr den neuen News-Sender <a href=\"www.channel1.ai\">www.channel1.ai<\/a> gesehen hat, stellt fest, dass die KI-generierte Moderatoren und Dichografien, gleichzeitig mit Menschen, Film und Fotografie kunterbunt gemixt ist. Im \u00dcbrigen hatte der Axel-Springer Konzern gerade eine Kooperation mit OpenAI bekannt gegeben.<\/p>\n<p>Wie es mit dem Fotojournalismus weitergeht, wird vom Bed\u00fcrfnis der Konsumenten nach Authentischem bestimmt. Hier werden sich Verleger, Journalisten und Fotojournalisten entscheiden m\u00fcssen, welchen Weg sie mit ihren Medien zuk\u00fcnftig gehen werden: Channel1 oder authentisch-dokumentarischen Journalismus? F\u00fcr den faktenbasierten dokumentarischen Journalismus wird analog-tradierte Fotografie mit dem Versprechen der unverschobenen Lichtspuren ein wesentlicher Faktor sein. Der wird aber nur in einem KI-freien Umfeld als solcher wahrgenommen und in Zeiten der Desinformation, ein wichtiges Qualit\u00e4tsmerkmal werden. Ich bin sicher, nicht wenige Menschen legen Wert auf authentische Quellen, Dokumente und Fakten.<\/p>\n<p>[list][*]Anders angesetzt: Ist KI im Fotojournalismus wirklich in jedem Fall abzulehnen? Beispielsweise Kriegs- und Krisenfotografie ist ein sehr heikles &#8222;Gesch\u00e4ft&#8220;, das vor Ort oftmals mit klaren Gefahren f\u00fcr den Fotografen verkn\u00fcpft ist. Deshalb die Frage: Ist das hundertste authentische Bild einer beliebigen Bombenruine in Gaza wirklich die Gesundheit, gar das Leben, eines Bildjournalisten wert?<br \/>\n[\/list]<strong>Bernd Arnold<\/strong>: Interessant ist eigentlich, dass alle \u00fcber die Anwendung der KI bei den Gaza-Bildern reden, aber niemand, was in diesen Bildern eigentlich gezeigt wird: Knusprig-bunter Kitsch in der Abendsonne. Hier wird indirekt deutlich, wie sehr Menschen es inzwischen vermeiden, sich mit beunruhigen Realit\u00e4ten zu konfrontieren.<\/p>\n<p>Dichografien sind \u201eMalereien\u201c, die Fotografie imitieren. Dichografen und Dichografinnen haben aber noch nicht die F\u00e4higkeiten eines Goya. Doch auch Francisco de Goya musste als Zeuge vor Ort sein, um Anfang des 19. Jahrhunderts \u201edie Schrecken des Krieges\u201c realit\u00e4tsnah zeigen zu k\u00f6nnen. Gerade weil es immer weniger authentische visuelle Dokumente geben wird und durch KI-generierte Bilder ersetzt werden, muss es Menschen geben, die als Zeugen den Krieg gesehen haben, um die Wahrheit des f\u00fcrchterlichen Grauens authentisch \u00fcbermitteln zu k\u00f6nnen. Vielleicht m\u00fcssen auch Fotografen und Publizisten \u00fcberlegen, ob es nicht auch andere Formen der Darstellungen des Krieges gibt, die dokumentarisch Realit\u00e4ten zeigt, ohne in Unterhaltung abzudriften.<\/p>\n<p>[list][*]In Zusammenhang mit dem Siegeszug der KI-Motive wird gerne betont, dass KI ja bereits in den Kameras verbaut ist, in moderne Bildbearbeitungssysteme integriert. Wie kann vor diesem Hintergrund KI in der Fotografie \u00fcberhaupt noch vermieden werden?<br \/>\n[\/list]<strong>Bernd Arnold<\/strong>: Die Ver\u00e4nderung der Fotografie hat nichts mit der Kamera zu tun hat, denn in der \u201elens-based\u201c oder \u201eKamera-basierten\u201c Fotografie hat sich im Prinzip die \u00dcbertragung von Lichtspuren nicht ge\u00e4ndert. Wie vorher beschrieben, fand der Kern der Ver\u00e4nderung bei dem Bildtr\u00e4ger statt. Problematisch ist auch nicht die in Kameras verbaute KI-Technologie, denn auch ein analoger zweidimensionaler S\/W-Print mit Nachbelichten, Abwedeln, Kontrast- und Helligkeitsmodulationen ist schon eine erhebliche Ver\u00e4nderung der abgebildeten Wirklichkeit. Wesentlich ist, dass die \u00fcbertragenen Lichtspuren unver\u00e4ndert bleiben und vor allem die Verbindung aus Vergangenheit und Realit\u00e4t unverr\u00fcckt ist. Wenn in einer digitalen Bilddatei der Himmel ersetzt, Hintergr\u00fcnde austauscht, M\u00fclleimer, Kr\u00e4ne und Schw\u00e4ne gel\u00f6scht werden, so ist es keine Fotografie mehr. Das Bild wird zu einer Fiktion, von der man nicht mehr beurteilen kann, wieviel sonst noch ver\u00e4ndert wurde. Die Grenzen sind dabei flie\u00dfend. Das Versprechen an eine Authentizit\u00e4t einer Fotografie ist damit schon aufgehoben.<\/p>\n<p>[list][*]Sie vertreiben Ihr Material ja \u00fcber VISUM. Wie steht die Agentur &#8211; geleitet von Alfred B\u00fcllesbach, der ja selbst Fotograf ist &#8211; zu der Frage? W\u00fcrde Visum KI-generierte Motive anbieten?<br \/>\n[\/list]<strong>Bernd Arnold<\/strong>: Nein. Alfred B\u00fcllesbach hat da eine klare Haltung. VISUM ist eine Agentur f\u00fcr Fotografie. In der Einfachheit dieser Agenturbezeichnung liegt f\u00fcr die dokumentarische Fotografie die L\u00f6sung des Umgangs mit KI. Das Erstaunliche ist ja, dass die Welt der Neuen Bilder unerwartet wieder den Blick auf die eigentliche St\u00e4rke der Fotografie freilegt: Die Authentizit\u00e4t einer Fotografie, die eine unverr\u00fcckbare Verbindung aus Realit\u00e4t und Vergangenheit ist. Das finde ich sehr sympathisch.<\/p>\n<p>[list][*]Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<br \/>\n[\/list]<\/p>\n<p><strong>Bernd Arnold, 1961 in K\u00f6ln geboren, studierte Fotografie in Dortmund und schloss 1990 mit einer Bildserie \u00fcber das K\u00f6lner Halbwelt-Milieu sein Studium ab. Seither arbeitet er kontinuierlich zu Aspekten der deutschen Gesellschaft mit den Schwerpunkten Religion, Politik, Medien und Wirtschaftswelt. Arnold ver\u00f6ffentlichte die B\u00fccher \u201eDas K\u00f6lner Heil\u201c (Bild oben) und \u201eWahl Kampf Ritual&#8220;. Bernd Arnold ist Mitglied der DGPh, der DFA sowie VISUM \u2013 Agentur f\u00fcr Fotografie.<\/strong><\/p>\n<p>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pictorial-online.com\/wp-content\/uploads\/woltlab_images\/woltlab_13937.jpg\" alt=\"Blog-Foto\" \/>Bernd Arnold: Die Welt der Neuen Bilder: Dokumentarische Fotografie und KI<br \/>\nVerlag: \u200e morisel; 1. Edition (6. Oktober 2023)<br \/>\nTaschenbuch: \u200e 144 Seiten, Preis: 19,90 \u20ac<br \/>\nISBN-10: \u200e 3943915603<br \/>\nISBN-13: \u200e 978-3943915600<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pictorial-online.com\/wp-content\/uploads\/woltlab_images\/woltlab_13938.jpg\" alt=\"Blog-Foto\" \/><br \/>\n<strong>Die k\u00fcnstliche Intelligenz schafft neue M\u00f6glichkeiten der Erzeugung von Bildern. Erstmals sind alle Bildgebungstechniken der Kunstgeschichte in einem digitalen Werkzeug zusammengef\u00fchrt. Erstellen lassen sich damit Bildmotive, die aussehen wie Fotografien, aber im traditionellen Sinne des Mediums eben keine sind. Was bedeutet das f\u00fcr die Fotografie im Allgemeinen und die dokumentarische Fotografie im Besonderen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der in K\u00f6ln beheimatete Fotograf<\/strong> &#8230; <a title=\"Interview Bernd Arnold: Dichografien sind \u201eMalereien\u201c, die Fotografie imitieren\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/pictorial-online.com\/?p=7806\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Interview Bernd Arnold: Dichografien sind \u201eMalereien\u201c, die Fotografie imitieren\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8705,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5,4,2],"tags":[],"class_list":["post-7806","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bildrecht","category-events","category-featured-news"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7806"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7806\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9951,"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7806\/revisions\/9951"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8705"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}