{"id":7464,"date":"2022-07-19T05:42:00","date_gmt":"2022-07-19T05:42:00","guid":{"rendered":""},"modified":"2026-05-18T19:20:29","modified_gmt":"2026-05-18T19:20:29","slug":"interview-zur-bildmarkterhebung-image-market-2022-teil-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pictorial-online.com\/?p=7464","title":{"rendered":"Interview zur Bildmarkterhebung &#8222;image market 2022&#8220;, Teil I"},"content":{"rendered":"<p>Lars Bauernschmitt: &#8222;Viele Bildagenturen beuten sich schon viel zu lange viel zu sehr aus\u201c<\/p>\n<p><strong>Es ist inzwischen ja die f\u00fcnfte Bildmarkterhebung, die Prof. Lars Bauernschmitt (Hochschule Hannover) \u2013 unter Mitarbeit von Maximilian von Lachner \u2013 gemeinsam mit dem Agenturenverband BVPA durchgef\u00fchrt hat. So ergibt sich ein kontinuierlicher Langzeit\u00fcberblick \u00fcber die \u00f6konomische Situation der Bildagenturen und der agentur\u00e4hnlich arbeitenden Fotografen. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Bis zu einem gewissen Grad herrscht allerdings eine statistische Ausnahme-Situation: Die Corona-Pandemie der beiden letzten Jahre greift in den Bildmarkt ein \u2013 gleichzeitig gab es staatliche Zusch\u00fcsse und F\u00f6rdergelder f\u00fcr die Branche. Diese Ausnahmesituation \u201everunklart&#8220; die Erhebung und mindert dadurch die direkte Vergleichbarkeit zu fr\u00fcheren \u201evor-pandemischen&#8220; Untersuchungen. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Aber es ist ja mittlerweile eine Tradition, dass Prof. Bauernschmitt als Initiator und Leiter der Untersuchung mit Pictorial die eine oder andere Frage der Erhebung diskutiert und uns erl\u00e4utert. Und nat\u00fcrlich denken wir am Ende der Gespr\u00e4che gemeinsam immer auch \u00fcber die n\u00e4here oder fernere Zukunft nach. <\/strong><\/p>\n<p><em>Mit Lars Bauernschmitt sprach Stefan Hartmann<\/em><\/p>\n<p>[list][*]<strong>Darf ich es gleich zu Beginn unverbl\u00fcmt ehrlich sagen? Ich f\u00fchle mich etwas ratlos: Es f\u00e4llt mir diesmal sehr schwer, aus den Antworten der Erhebung 2022 ein geschlossenes Bild der Branche zu gewinnen! K\u00f6nnen Sie helfen?<\/strong><br \/>\n[\/list]<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pictorial-online.com\/wp-content\/uploads\/woltlab_images\/woltlab_13589.jpg\" alt=\"Blog-Foto\" \/>Bauernschmitt: Sie haben Recht. Aus den Antworten von nur 16 teilnehmenden Agenturen kann man schwer Schl\u00fcsse ziehen. Gl\u00fccklicherweise liegen uns nun ja schon Daten aus insgesamt f\u00fcnf Jahren vor, sodass wir aus der Gesamtbetrachtung Entwicklungen erkennen und R\u00fcckschl\u00fcsse ziehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>[list][*]<strong>Was war die besondere Situation der aktuellen Erhebung? Ihre Basis, die Zahl der teilnehmenden Agenturunternehmen, beispielsweise ist im Vergleich zu fr\u00fcheren Befragungen doch klar geschrumpft. Verliert die Bilderbranche das Interesse an sich selbst?<\/strong><br \/>\n[\/list]Bauernschmitt: So w\u00fcrde ich das nicht sagen. Die Zahl der Bildagenturen geht seit Jahren zur\u00fcck und so ist es nachvollziehbar, wenn sich immer weniger Agenturen an den Erhebungen beteiligen. Obwohl wir nat\u00fcrlich feststellen m\u00fcssen, dass irgendwann keine Basis f\u00fcr belastbare Aussagen mehr vorhanden ist.<\/p>\n<p>[list][*]<strong>Klar, die Untersuchung war anonym, niemand wei\u00df es sicher! Aber die Analyse der Daten legt f\u00fcr die Zahlenmenschen unter den Branchenkennern eben doch nahe, dass die amerikanischen Big Player \u2013 Getty Images und Shutterstock \u2013 diesmal nicht teilgenommen haben. Oder \u2013 alternativ \u2013 die entsprechenden zentralen Fragen zu Bildbestand und Umsatz etc. nicht beantwortet haben. <\/strong><br \/>\n[\/list]Bauernschmitt: Zun\u00e4chst ist es mir wichtig zu betonen, dass die Erhebung wirklich anonym durchgef\u00fchrt wird. Wir versuchen auch grunds\u00e4tzlich nicht zu ermitteln, wer teilgenommen hat und wer nicht. Das sichern wir allen Teilnehmenden zu, und daran halten wir uns. Welche Schl\u00fcsse Sie aus den Werten ziehen, bleibt Ihnen \u00fcberlassen, aber es ist erkennbar, dass einige Agenturen an manchen Stellen leider sehr zur\u00fcckhaltend geantwortet haben.<\/p>\n<p>[list][*]<strong>Wie bewerten Sie die staatlichen Corona-Hilfen der letzten beiden Jahre? Waren sie f\u00fcr die Agenturen tats\u00e4chlich hilfreich? Oder eher ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein? Oder vielleicht gar ein Faktor der Insolvenzverschleppung?<\/strong><br \/>\n[\/list]Bauernschmitt: Die Coronahilfen waren ein wichtiges Signal an die gesamte Wirtschaft. Bezogen auf den Markt der Bildagenturen m\u00fcssen wir aber sehen, dass die Coronahilfen insgesamt gesehen der Tropfen auf den hei\u00dfen Stein waren. Sie m\u00fcssen aber beachten, dass die Agenturen ganz unterschiedlich von der Pandemie betroffen waren. Wir hatten ja bereits im letzten Jahr festgestellt, dass vor allem die agentur\u00e4hnlich arbeitenden Fotograf:innen, die weniger als 100.000 Euro Jahresnettoumsatz machen, und den gr\u00f6\u00dferen Teil ihrer Ums\u00e4tze durch Fotoauftr\u00e4ge erzielen und nur nebenbei auch eine Agenturstruktur pflegen, von starken Einbu\u00dfen im Bereich von fast 35 Prozent betroffen waren, w\u00e4hrend Agenturen mit mehr als 1 Million Euro Jahresnettoumsatz weniger als 10 Prozent verloren.<\/p>\n<p>Sie d\u00fcrfen au\u00dferdem nicht vergessen, dass die Pandemie in eine Zeit f\u00e4llt, in der der Strukturwandel den Bildermarkt und den Handel mit Bildnutzungsrechten komplett ver\u00e4ndert und damit also gleichzeitig zwei sehr starke, aber komplett unterschiedliche Faktoren ver\u00e4ndernd wirken. Wir m\u00fcssen also versuchen, die finanzielle Situation differenziert zu betrachten. Deshalb noch einmal zur\u00fcck zu den Coronahilfen. W\u00e4hrend von den Bildagenturen, die sich in diesem Jahr an der Erhebung beteiligten im Jahr 2020 nur drei von dreizehn also 23,1 Prozent Coronahilfen in Anspruch nahmen, waren das 2021 vier von dreizehn also 30,8 Prozent. Tendenziell ist die Zahl also gestiegen, bleibt aber immer noch deutlich unter einem Drittel. Die weit \u00fcberwiegende Mehrheit der Agenturen hat also gar keine Coronahilfen in Anspruch genommen. Unterst\u00fctzt wurden durch Coronahilfen soweit wir das sehen, im Grunde genommen vor allem einzelne Fotograf:innen und eben keine Unternehmen.<\/p>\n<p>Wir erleben seit l\u00e4ngerem wie sich die gro\u00dfen und die kleinen Agenturen bezogen auf Umsatz und angebotene Bildmenge immer weiter auseinander bewegen. Die Corona-Pandemie hat die Entwicklungen nur beschleunigt, war aber auf keinen Fall urs\u00e4chlich f\u00fcr diese Entwicklung.<\/p>\n<p>[list][*]<strong>Bemerkenswert fand ich, dass das alte Rights Managed-Modell nach der Untersuchung in Deutschland auch weiterhin immer noch das dominierende Lizenz-Modell ist. Was meinen Sie: Weil es schlichtweg so erfolgreich ist \u2013 oder weil einem nichts Besseres einf\u00e4llt?<\/strong><br \/>\n[\/list]Bauernschmitt: Das stimmt auf den ersten Blick, ist aber auch etwas ketzerisch. Denn Sie m\u00fcssen sehen, dass fast 50 Prozent der Befragten auch Royalty-Free-Lizenzierungen anbieten und immer noch 20 Prozent andere Lizenzierungsmodelle. Wir m\u00fcssen vielleicht auch akzeptieren, dass die Rights-Managed-Lizenzierungen immer noch auf Nachfrage sto\u00dfen, dass Kund:innen also in vielen F\u00e4llen Bildmaterial offensichtlich immer noch exklusiv nutzen m\u00f6chten bzw. die Nutzungshistorie kennen wollen. Auf der anderen Seite m\u00fcssen Sie beachten, dass fast 60 Prozent der befragten Bildagenturen Abomodelle anbieten und \u00fcber 60 Prozent Paket-Angebote machen. Es bewegt sich also etwas, die Angebote sind differenziert.<\/p>\n<p>[list][*]<strong>Zugegeben, das war sehr provokativ gefragt, denn immerhin zeigt Ihre Untersuchung auch, dass es in der Branche Bewegung gibt, dass zumindest zwei der antwortenden Agenturen auch eigene Lizenzierungsmodelle haben, jenseits von Rights Managed und Royalty Free \/ Microstock. Haben Sie eine Vorstellung, um was es dabei geht?<\/strong><br \/>\n[\/list]Bauernschmitt: Das bekannteste Modell, nach dem wir aber nicht explizit gefragt hatten, ist sicher Rights Simplified, das ja in der MFM-Liste schon l\u00e4nger neben den anderen Modellen erw\u00e4hnt wird. Mehr kann ich dazu aber nicht sagen, werde mir die Frage aber schon mal f\u00fcr die n\u00e4chste Erhebung notieren.<\/p>\n<p>[list][*]<strong>Ein schnelles Wort zu Video? Vor Jahren erhoffte man sich, mit Bewegtbild ein zweites Standbein f\u00fcr die Bilderbranche entwickeln zu k\u00f6nnen. Es gibt ja durchaus Agenturen, die mit Footage handeln, aber welche Bedeutung hat Video auf dem Markt f\u00fcr Bildagenturen gewonnen? Ist es ein nennenswerter Faktor geworden?<\/strong><br \/>\n[\/list]Bauernschmitt: Von den vierzehn Agenturen, die auf die Frage nach der Art der vergebenen Nutzungsrechte Auskunft gaben, bieten nur vier Videoclips an. Dabei lag der Anteil der Videos an der Gesamtmenge der vergebenen Nutzungsrechte im besten Fall immer noch bei unter drei Prozent der Gesamtmenge. Bei den Agenturen, die unsere Frage zu diesem Thema beantworteten, spielt Video also keine relevante Rolle. Auch das ist etwas, was wir kl\u00e4ren m\u00fcssen. Gibt es den Markt wirklich nicht, oder haben wir die Anbieter:innen nicht erreicht, weil es eben nicht mehr die klassischen Bildagenturen sind, die Videos vertreiben, sondern neue, andere Akteure.<\/p>\n<p>[list][*]<strong>F<\/strong><strong>rei gefragt: Welches der aktuellen Ergebnisse innerhalb image market 2022 hat Sie pers\u00f6nlich am meisten \u00fcberrascht? <\/strong><br \/>\n[\/list]Bauernschmitt: Eine wirkliche \u00dcberraschung waren die Ergebnisse dieser Erhebung f\u00fcr mich nicht. Die Zahlen passen zu unseren Ergebnissen der Vorjahre. Ein wenig \u00fcberraschend war f\u00fcr mich der hohe Anteil der immer noch aktiv gelieferten Bilder, das hei\u00dft der Bilder, die nicht von den Kund:innen selbst runtergeladen werden. Er lag insgesamt bei 24,7 Prozent. Das bedeutet, dass fast ein Viertel aller Bildlieferungen irgendwie manuell bearbeitet wird. Dabei lag dieser Anteil jedoch bei den Agenturen mit weniger als 100.000 Euro Jahresnettoumsatz bei 37,5 Prozent, w\u00e4hrend er bei Agenturen mit mehr als 100.000 Euro Jahresnettoumsatz bei nur 7,6 Prozent lag. Es scheint also so zu sein, dass Agenturen, je kleiner sie sind, durch den manuellen Versand h\u00f6here Kosten f\u00fcr den Bildvertrieb haben, also weniger wirtschaftlich arbeiten. Wie lange so etwas bei sinkenden Honoraren noch finanzierbar ist, muss sich zeigen. Ich nehme aber an, dass hier eine der Ursachen daf\u00fcr zu finden ist, dass kleinere Agenturen den Markt verlassen.<\/p>\n<p>[list][*]<strong>In Ihrem Fazit zur Bildmarktuntersuchung formulieren Sie die These: \u201eBilder gewinnen weiter an Bedeutung. Dabei nimmt die Menge angebotener Bilder st\u00e4ndig weiter zu, w\u00e4hrend ihr Preis st\u00e4ndig sinkt.&#8220; Was das Angebot der Breite der Bilder angeht, m\u00f6chte ich gerne zustimmen. Aber was ist mit der Tiefe? Verlieren wir da nicht in gleichem Atemzug? Noch vor wenigen Jahren gab es kleine, oftmals leidenschaftlich gef\u00fchrte Spezialagenturen, die nur ein sehr schmales Themensegment abdeckten, daf\u00fcr aber enorm in die Tiefe gingen. Nehmen wir etwa Hans-Peter Sifferts Weinweltphotos aus der Schweiz oder ArcticPhotos aus England. Deren Abdeckung ihres Themas in seiner Tiefe ist auf dem modernen Bildmarkt leider am Aussterben! Da bot die Vergangenheit mehr.<\/strong><br \/>\n[\/list]Bauernschmitt: Egal welches Konzept eine Bildagentur verfolgt, in allen Segmenten begegnen uns dieselben Ver\u00e4nderungen: Immer mehr, auch nicht professionelle Fotograf:innen bieten immer mehr Bildmaterial an. Eine Bildrecherche nach dem Schrotschussprinzip f\u00fchrt inzwischen auch zu Ergebnissen, wenn ich nicht gezielt bei Bildagenturen recherchiere, sondern mich durch das World Wide Web google oder soziale Netzwerke durchk\u00e4mme. Es gibt an allen Ecken immer mehr Bilder, die auch verschenkt werden, da kann keine Nische mehr jemanden retten.<\/p>\n<p>Die Bilderflut dringt durch alle Ritzen \u2013 um mal ein maritimes Bild zu entwerfen. Auf der anderen Seite bieten die gro\u00dfen Agenturen eine immer gr\u00f6\u00dfere Tiefe, bei immer mehr Themen. Gleichzeitig m\u00fcssen Bildeink\u00e4ufer aber akzeptieren, dass sie einen Service auch bezahlen m\u00fcssen. Wenn ich ein spezielles Angebot suche und sicher sein will, dass ein Bild auch das Gesuchte zeigt und korrekt betextet ist, muss ich daf\u00fcr zahlen. Wenn Redaktionen oder Werbeagenturen glauben, dass sie f\u00fcr 30 Euro Honorar exzellent fotografierte, richtig verschlagwortete, von Fachleuten kuratierte und durch eine pers\u00f6nliche Betreuung f\u00fcr sie ausgew\u00e4hlte Bilder bekommen, sollten sie sich dringend noch einmal mit den Grundrechenarten besch\u00e4ftigen. Ich kann von einer Bildagentur nur das erwarten, was ich auch zu bezahlen bereit bin. Viele Bildagenturen beuten sich schon viel zu lange viel zu sehr aus.<\/p>\n<p>[list][*]<strong>Wollen wir hier eine Z\u00e4sur machen \u2013 die Beschreibung der Gegenwart der Bilderbranche verlassen und uns in einem zweiten Gespr\u00e4chsteil der Zukunft zuwenden? Etwa der Beschreibung g\u00e4nzlich neuer Erl\u00f6smodelle f\u00fcr die Branche.<\/strong><br \/>\n[\/list]Bauernschmitt: Gerne. Das ist auf jeden Fall spannend.<br \/>\n[list][*]<strong>Dann danke ich f\u00fcrs Erste. Bis n\u00e4chste Woche!<\/strong><br \/>\n[\/list]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lars Bauernschmitt: &#8222;Viele Bildagenturen beuten sich schon viel zu lange viel zu sehr aus\u201c<\/p>\n<p><strong>Es ist inzwischen ja die f\u00fcnfte Bildmarkterhebung, die Prof. Lars Bauernschmitt (Hochschule Hannover) \u2013 unter Mitarbeit von Maximilian von Lachner \u2013 gemeinsam mit dem Agenturenverband BVPA durchgef\u00fchrt hat. So ergibt sich ein kontinuierlicher Langzeit\u00fcberblick \u00fcber die \u00f6konomische Situation der Bildagenturen und der agentur\u00e4hnlich arbeitenden Fotografen. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Bis zu<\/strong> &#8230; <a title=\"Interview zur Bildmarkterhebung &#8222;image market 2022&#8220;, Teil I\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/pictorial-online.com\/?p=7464\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Interview zur Bildmarkterhebung &#8222;image market 2022&#8220;, Teil I\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8944,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,4],"tags":[],"class_list":["post-7464","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bildagentur","category-events"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7464","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7464"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7464\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10289,"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7464\/revisions\/10289"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8944"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7464"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7464"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pictorial-online.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7464"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}